
Mit braun gebrannten Armen und nem Sonnenbrand auf der Nase kehre ich von einem gelungenen Festival-Wochenende zurück. Das Wetter war perfekt, die Stimmung sowieso und die Bands gingen auch ganz gut ab! Ein kleines Mangel hatte das Happiness-Festival aber dann doch noch und zwar war das die Einlass-Situation für die Camper am Freitag. Man musste zum Teil 3h oder länger anstehen, um mal aufs Gelände zu kommen und als wir endlich unser Zelt aufgebaut haben, haben wir die Hälfte der Bands für den Freitag schon verpasst. Bakkushan, adé! Würde mich eh mal interessieren, wer die überhaupt mitbekommen hat. Zu der Uhrzeit standen die meisten noch in der Schlange oder bauten ihre Zelte auf.

Nichtsdestotrotz haben wir die Bands, die wir anschauen wollten, auch geschaut und wir konnten Itchy Poopzkid, Anti Flag und Madsen am Freitag genießen. Besonders Madsen haben mich überzeugen können, die Stimmung war einfach klasse und sie lieferten außerdem viel Ohrwurm-Material!
Samstag war dann aber doch noch ein Stück besser wie Freitag und so gesellten wir uns, nachdem wir uns in unserem Massenlager dauer-braun-bzw.-rot-gebrannt haben, zu Heisskalt! Die Jungs habe ich in diesem Jahr mal entdeckt und ich war ganz aus dem Häuschen, als bekannt wurde, dass sie beim Happiness auftreten würden. Leider bekamen sie viel zu wenig Aufmerksamkeit, dafür sind sie wahrscheinlich noch zu unbekannt, aber trotzdem waren sie genial und unglaublich sympathisch! Wir sind dann auch gleich mal zu ihrem Merch-Stand, wo die Band selbst dann auch ihr Zeug verkaufte, hab mir ein Tanktop geschnappt und alle mal schön unterschreiben lassen. Irgendwie passt der Name auch sehr zu den Temperaturen des Wochenendes: Tagsüber waaaaahnsinnig heiß und nachts halb am erfrieren. Unbedingt mal abchecken:
Nach Heisskalt kamen dann auch wieder einmal die Ohrbooten und das Wetter war einfach nur perfekt, um einfach ins Gras zu sitzen und zu dieser Band zu chillen. Danach kamen auch schon Emil Bulls, die ja Stammgäste beim Happiness sind, und die haben natürlich wieder alles weggerockt und war wirklich die beste Band vom Wochenende, aber wen wundert's :D Ausklingen lassen konnten wir den Abend dann noch mit Frittenbude und Gentleman.

Das neue Festivalgelände fand ich auch total spitze. Wenn man nicht direkt an der Bühne abgehen wollte, konnte man einfach etwas den Hügel hoch laufen, sich ins Gras setzen und von dort aus die Musik genießen. Außerdem hatte ich auch soooo viel Freiheit in der Menge vorne. Ich konnte ungestört zur Musik abgehen, ohne von schweißdurchnässten Körpern zerdrückt zu werden, dreckige Luft zu atmen oder so. Es war einfach perfekt.




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